Sanitärhandwerk präsentiert Pflegebadstudie

Von 46 Millionen Bädern in Deutschland sind 9 Millionen kleiner als sechs Quadratmeter, meist ungünstig geschnitten und oft nicht barrierefrei.

Werden die Nutzer dieser Bäder pflegebedürftig, müssen diese Kleinstbäder meistens umgebaut werden, denn über 70 Prozent aller Pflegefälle werden zuhause betreut. Diese Zahlen wurden zum Jahreswechsel anlässlich der Vorstellung der ZVSHK-Pflegebad-Studie veröffentlicht, die auch auf der ISH vorgestellt wird. In Bezug auf die Gestaltung der Nasszelle als zentralem Ort für die körperliche Pflege fordern die Autoren eine „ebenerdige Dusche” als bauliche Minimalanforderung. Als technische Lösung kommen Systeme wie der „Sanftläufer” der GANG-WAY GmbH in Frage: die bodengleiche Dusche verfügt über ein vollständig wartungsfreies, automatisches Ablaufpumpen-System, welches das Duschwasser rasch und effektiv abtransportiert. „Unsere ebenerdigen Lösungen sind in Bestandswohnungen aller Art realisierbar und erfüllen damit die Forderungen der Studie nach schwellenlosen Nasszellen”, erläutert Christian Jacobs, Geschäftführer der Gang-Way GmbH. Eine weitere zentrale Forderung der ZVSHK-Studie ist, dass das Pflegebad gleichermaßen auf die Bedürfnisse des Pflegers ausgerichtet sein muss. Hierbei geht es zum einen um die Sicherheit durch bodengleiche Systeme, zum anderen um den Komfort. Wichtig ist deshalb etwa ein adäquater Spritzschutz. „Auch hierfür bieten wir praktikable Lösungen, etwa unsere optional montierbaren halbhohen Duschtüren. Diese sind mit unserem Sanftläufer-System kombinierbar”, sagt Pflegebad-Spezialist Jacobs. Der Umbau bestehender Bäder zum barrierefreien Pflegebad kann finanziell gefördert werden – mit maximal 4.000 Euro von der Pflegekasse. „Bei der Antragstellung ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass sich die Umsetzung der Maßnahmen an der DIN 18040 Teil 2 zu orientieren hat, um die finanzielle Förderung sicherzustellen”, betont Christian Jacobs. Weitere Infos unter www.wir-pumpen-duschen.de

Die Autoren der Pflegebad-Studie fordern von Fördermittelgebern auch das notwendige Augenmaß bei Auswahl von förderfähigen technischen Lösungen:
„Bei Umbaumaßnahmen in Altbaubädern ist die Gefahr groß, dass aus dem Bedarf eines barrierefreien und pflegegerechten Bades eine ungewollte Totalsanierung resultiert. Uns erscheinen daher Fördermaßnahmen sinnvoll, die die Entwicklung von vorgefertigten Lösungen innerhalb einer verlässlichen Preisspanne als Ergebnis haben.” Praxiserfahrene Fachleute wie Christian Jacobs können diese Forderung nur unterstreichen: „Am besten eignen sich universell einsetzbare Systeme, die weitgehend unabhängig von baulichen Gegebenheiten einfach und schnell installiert werden können.”

Jacobs weiß, wovon er spricht, denn der von seinem Unternehmen vertriebene Sanftläufer wird seit mittlerweile 15 Jahren – meist in Altbauten – erfolgreich installiert. Durch seine Ablaufpumpe kann der Sanftläufer prinzipiell in allen Wohngebäuden installiert werden. Die Pumpe entfernt das Duschwasser rasch und zuverlässig – ganz gleich, auf welchem Höhenniveau sich der Wasserabfluss befindet. „Somit ist die Installation in Gebäuden, in denen der Wasserabfluss höher liegt als der Duschablauf, ebenfalls problemlos möglich. Damit gehören die erwähnten baulich-technischen Kompromisse beim Einbau bodengleicher Duschen im Altbau der Vergangenheit an”, so Christian Jacobs. „Die Installation ist dabei ohne Deckendurchbruch möglich, und das System arbeitet vollkommen wartungsfrei.”

Forderung der Studie: Bodengleiche Systeme als Standard

Solche bodengleichen Systeme sollten zum technischen Standard erhoben werden, so die Autoren der Studie. Denn die Verletzungsgefahr durch Barrieren im Bad ist nachweislich sehr groß. Die ZVSHK Studie ergab, dass „aufgrund heute unzureichender Ausstattung vieler Badezimmer fast die Hälfte des heute in häuslicher Pflege engagierten Pflegepersonals (47 Prozent) in der Ausübung ihres Berufes bereits leichte Verletzungen davon getragen haben. Fast jede fünfte Pflegekraft (19 Prozent) hat sogar schon ernsthafte Verletzungen erlitten. Ähnlich verhält es sich bei den Folgen für die Pflegebedürftigen. Durch situationsbedingte Unfälle im Badezimmer haben 15 Prozent der Pflegedürftigen bei der Pflege gravierende Verletzungen erlitten.”

Infokasten: Das Funktionsprinzip des Sanftläufers

Das Prinzip der bodengleichen Dusche mit Ablaufpumpe ist einfach: Filterlose Sensoren erfassen den Volumenstrom, sobald der Wasserhahn aufgedreht wird. Etwas zeitverzögert startet die Membranpumpe automatisch, saugt das Wasser ab und befördert es in den (meist) höher gelegenen Ablauf. Nach Abdrehen des Wasserhahns pumpt der Sanftläufer den Ablauf leer und schaltet automatisch ab. Nach rund 15 Minuten wird das Restwasser abgesaugt.

www.wir-pumpen-duschen.de

Weitere Informationen:

Sanftläufer Duschsysteme
GANG-WAY GmbH
Christian Jacobs, Geschäftsführer
Bauernwand 21 – 39171 Sülzetal (bei Magdeburg)
Telefon: +49(0)39205.20258
Telefax: +49(0)39205.9173
c.jacobs@gang-way.com
www.gang-way.com

www.sanftlaeufer.de

V Tower in Prag: exklusives Bad mit Aussicht

Kaldewei stattet Badezimmer des außergewöhnlichen Gebäudes aus

Ende 2017 eröffnet, fügt er dem Stadtbild Prags heute ein unverwechselbares Markenzeichen hinzu: der einzigartige V Tower. Mit 104 Metern ist das Gebäude, dessen markante Form an den Buchstaben V erinnert, das höchste Wohngebäude Tschechiens. Auf dreißig Stockwerken bietet der V Tower Lebens- und Wohnraum der Extraklasse. Letzterer zeichnet sich nicht nur durch einen fantastischen Blick auf die Hauptstadt der Tschechischen Republik aus, auch die Ausstattung der Wohnungen ist bis ins kleinste technische und ästhetische Detail durchdacht. Diese Exklusivität setzt sich in den Badezimmern fort: 115 Badewannen aus hochwertigem Kaldewei Stahl-Email wurden verbaut und überzeugen durch höchste Qualität und feinste Optik.

Auf den Etagen eins bis vier des von Architekt Radan Hubička entworfenen Gebäudes befinden sich Büros und Geschäfte. Ab dem fünften Stock bleiben im V Tower dann keine Wohnträume offen – alles dreht sich hier um den perfekten Komfort. Die Ausstattung der luxuriösen Appartements ist zeitlos-elegant und besteht aus edlen, natürlichen Materialien wie hochwertigem Eichenholz, italienischem Marmor, Granit aus Zimbabwe oder Grünem Onyx aus dem Iran. Sie verfügen über eine innovative Heizungsanlage sowie ausgeklügelte Raumakustik. Über die Lobby mit durchgehendem Concierge Service gelangen die Bewohner in ihre Wohnungen oder verbringen ihre Freizeit auf dem so genannten „Club Floor“ – ein Stockwerk konzipiert für die Entspannung und Unterhaltung mit einem Fitness-Center, inklusive Pool und Sauna, sowie privatem Kino und einem Kinderbereich. Zusätzliche Services wie Housekeeping, Wäschereinigung, Baby- und Hundesitting oder Blumenservice runden das Komfort-Paket ab.

Baden und Entspannen in aparter Atmosphäre

Bodentiefe Fenster in jeder Wohnung eröffnen den Bewohnern einen beeindruckenden Ausblick auf das historische Zentrum Prags und das Grün der benachbarten Parkanlagen – natürlich auch von den Badezimmern aus. Bei der Ausstattung der Bäder haben die Macher des V Towers auf Kaldewei gesetzt: Insgesamt 115 Wannen des Ahlener Premiumherstellers laden zum Baden und Entspannen ein.

In den weitläufigen Penthäusern wurden acht Badewannen Meisterstück Centro Duo Oval verbaut: Dieses freistehende Wannenmodell mit emaillierter Verkleidung überzeugt durch seine sinnlich-klare Formsprache und fügt sich im V Tower – direkt vor den bodentiefen Fenstern platziert – harmonisch in die Ausstattung des Badezimmers ein. In den meisten Bädern fiel die Wahl auf die Kaldewei Badewanne Classic Duo, die durch ihr klassisch-edles Design punktet. Alle Badewannen sind „Made in Germany“ und aus kostbarem Kaldewei Stahl-Email gefertigt: Dieses besondere Material verbindet Stahl und Glas miteinander – und führt die Eigenschaften der beiden Naturmaterialien in perfekter Symbiose zusammen. Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit treffen hier auf eine exquisite Optik.

V Tower Prag – Steckbrief:
Kategorie: Luxuriöses Wohngebäude mit 30 Etagen
Anzahl Einheiten: 122 Wohnungen und 8 Penthäuser
Kaldewei Produkte: 103 Classic Duo Badewannen, 8 Meisterstück Centro Duo Oval Badewannen, je 1 Badewanne Centro Duo Oval, Centro Duo, Conoduo, Plaza Duo

Über KALDEWEI

100 Jahre KALDEWEI – seit 1918 und über vier Generationen hinweg hat sich die Franz Kaldewei GmbH & Co. KG zum weltweiten Partner für hochwertige Badlösungen aus kostbarem Stahl-Email entwickelt. Mit dem Portfolio aus über 600 Duschflächen, Waschtischen und Badewannen bietet der Premiumhersteller perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen für das Projektgeschäft und private Bauherren – in einheitlicher Materialität und harmonischer Designsprache. Das Unternehmen arbeitet mit international renommierten Designbüros zusammen und erhielt über 150 Auszeichnungen. Für die einzigartige Markenführung wurde KALDEWEI mit dem German Brand Award in Gold geehrt. 2018 startete eine langfristige Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. KALDEWEI unterstützt dabei das WWF-Meeresschutzprogramm, das sich für die Reduzierung des Plastikmülls in den Ozeanen einsetzt.

Quelle: Franz Kaldewei GmbH & Co. KG.

Franz Kaldewei GmbH & Co. KG Tel. +49 2382 785 209
Marcus Möllers Fax +49 2382 785 8209
Postfach 17 61 marcus.moellers@kaldewei.de
59206 Ahlen, Deutschland www.kaldewei.com

achtung! GmbH Tel. +49 40 450 210 888
Straßenbahnring 3 kaldewei@achtung.de
20251 Hamburg, Deutschland www.achtung.de

WC-Spülkasten-Betätigungsplatten „Field“ und „Field E“ von Schell

Manuell oder berührungslos – in jedem Fall vandalengeschützt:

Ob Flughafen, Bahnhof, Schule oder Stadion: Die neuen WC-Spülauslöseplatten „Field“ und „Field E“ hat Schell für alle stark frequentierten öffentlichen Sanitärbereiche konzipiert, in denen es auf Widerstandsfähigkeit und Schutz vor Vandalismus ankommt. Die robusten WC-Betätigungen bestehen aus mattverchromtem oder hochglanzverchromtem Zinkdruckguss und sind aufgrund der glatten Oberflächen sehr leicht zu reinigen – bieten also gleichzeitig die besten Voraussetzungen für einen hohen Hygienestandard.

Während „Field“ manuell bedient wird, löst die elektronische Betätigungsplatte “Field E” mit Infrarot-Näherungselektronik die WC-Spülung berührungsfrei aus. Dabei erkennt die Elektronik die Verweildauer des Nutzers und reagiert entsprechend mit einer kleinen 3l- bzw. großen 6l-Spülmenge. Eine manuelle Spülung ist bei Stromausfall oder Störung zusätzlich möglich.

Verzicht auf Handauslösung – der Hygiene zuliebe

Mit ihrer berührungslosen Nutzung gewährleistet “Field E” von Schell ein Höchstmaß an Hygiene in allen WC-Bereichen, auch bei stark wechselndem Publikumsverkehr. Dazu trägt auch eine Hygienespülung bei, die automatisch 24 Stunden nach der letzten Auslösung einsetzt. „Field E“ ist außerdem die ideale Spülauslösung in Einrichtungen für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit.

“Field E” eignet sich für den 100- bis 240-Volt-Netzbetrieb. Mithife eines Umrüstsets können Schell Spülkasten-Module mit manueller Auslösung bei gesicherter Stromversorgung einfach und schnell gegen die neue elektronische Betätigungsplatte ausgetauscht werden. Weiteren Informationen: www.schell.eu

Die Lösung eines Widerspruchs: Innenraumbad, fensterlos, lichtdurchflutet.

Insbesondere in Innenstädten mit zunehmend knappen Wohnflächen sind innenliegende, fensterlose Badezimmer keine Seltenheit.

Feuchtigkeit und Schimmel gehören dank moderner Lüftungsschächte und Raumluftwechsler der Vergangenheit an. Nur das Licht, oftmals schummrig oder neonfarben, zeigt sich als ein der Wohlfühl-Atmosphäre abträglicher Wermutstropfen.

Auftritt HELENE von glassdouche.

Die leuchtstarke Duschrückwand HELENE macht nicht nur in der Dusche selbst, sondern auch an allen anderen freien Wänden eine blendende Figur. Wandhoch, ohne spezielles Design-Motiv, einfach als helle, schaltbare Lichtfläche (hier 240 x 70 cm) verwandelt sie jedes fensterlose Innenraumbad in ein taghelles “Sonnenbad”. In diesem spektakulären Beispiel wird das helle Spiel der Lichter und Flächen ergänzt durch eine Besonderheit der Eckdusche: Es handelt sich um JOSEPHINE von glassdouche, Modell 270, Höhe 200 cm, Fläche 100 x 100 cm, mit je zwei beweglichen Seiten- und Türgläsern. Letztere aus dem vollverspiegelten Spezialglas MIRASTAR, das das einfallende Licht zusätzlich “verstärkt”. Das Ergebnis: Ein Badezimmer, hell und leuchtend wie ein schöner Tagtraum!

Weitere Informationen zu JOSEPHINE, HELENE und MIRASTAR von glassdouche erhalten Sie auf www.glassdouche.de oder direkt bei der Glassdouche GmbH: Mobilstraße 2, 79423 Heitersheim, Telefon 07634 5945-0, Fax 07634 5945-499, info@glassdouche.de, www.glassdouche.de, facebook.com/glassdouche

Die Glassdouche GmbH ist ein Joint Venture der Glas Trösch Unternehmensgruppe und dem Unternehmerpaar Irene und Erich Hofer. Eine strategische Partnerschaft, die höchste Kompetenz in der Glasproduktion, herausragendes Know-how im Bereich der Beschlagtechnologie, beste Kenntnisse des Sanitärmarktes sowie sicheres Gespür für Trends und Wünsche in Sachen Wohnen und Wellness zusammenführt. Das Produkt- und Leistungsspektrum von glassdouche umfasst Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Montage technologisch ausgereifter und ästhetisch anspruchsvoller Glasduschen, Laserdesign-Duschen, Leuchtwände sowie Zubehör. glassdouche bekennt sich unmissverständlich zum dreistufigen Vertriebsweg mit seinen Vorteilen für Handel, Handwerk und Endkunden. glassdouche Produkte finden sich daher ausschließlich in den professionellen Ausstellungen des Sanitärgroßhandels und sind exklusiv über das Fachhandwerk zu beziehen.

Sina Hofer
Glassdouche GmbH
Mobilstraße 2
79423 Heitersheim
Telefon 07634 5945-123
Telefax 07634 5945-420
sina.hofer@glassdouche.de
www.glassdouche.de

Asiatisches Ambiente sorgt für Wohlfühl-Atmosphäre im Badezimmer

Elemente asiatischer Kultur sind zu Selbstverständlichkeiten in nahezu allen Lebensbereichen der westlichen Welt geworden:

Wir genießen die Köstlichkeiten der vielfältigen Küche, wir machen Yoga oder Judo für unsere Gesundheit und Fitness, wir gestalten nach den Prinzipien des Fengshui, schlafen auf Futon, begrünen mit Bonsai, meditieren mit Zen und hoffen immer auf ein gutes Karma… Sofern derartiges Pauschalieren überhaupt erlaubt ist, assoziieren wir mit asiatischer Lebensart zwar einerseits Hektik, Stress und Arbeitseifer, andererseits Ruhe, Entspannung, Meditation.

So betrachtet bietet Asien einen großen Fundus an Ideen und Inspirationen für die Gestaltung eines modernen Badezimmers – also genau jenes Raumes, der in unserer hektischen, stressigen, arbeitsreichen Welt zum Rückzugsort für Erholung geworden ist, zu einem Refugium der seelischen, geistigen und körperlichen Ausgeglichenheit.

Für das asiatische Wohlfühl-Ambiente im Badezimmer hat Glassdouche genau das richtige Produkt zu bieten: Die Laserglas-Serie LETIZIA, hier in Kombination mit einer Dusch-Nische, Modell 141 (2 Seitengläser, 1 am schmalen Seitenglas montiertes Türglas), montiert mit Pendeltür-Beschlägen der Serie AUGUSTINA von glassdouche (Schwenkbereich 180°, mit Hebe-Senk-Funktion und Arretierung).

Die aufgelaserten Designmotive der Serie LETIZIA von glassdouche haben zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Formen der Duschgestaltung: Im Vergleich zu Sandstrahlung und Siebdruck ist die Glasoberfläche weniger schmutzanfällig und leichter zu reinigen; aufgelasert statt bedruckt sind die Motive widerstandsfähiger und haltbarer; auf- statt eingelasert schließlich genügt schon vorhandenes Raumlicht – sei es natürlich, sei es elektrisch – um ihre Schönheit sichtbar zu machen. Hier passend ausgewählt das Motiv BUDDHA, das der sprichwörtlichen “Erleuchtung” eine ganze neue Bedeutung angedeihen lässt!

Weitere Informationen zu AUGUSTINA von glassdouche erhalten Sie auf www.glassdouche.de oder direkt bei der Glassdouche GmbH: Mobilstraße 2, 79423 Heitersheim, Telefon 07634 5945-0, Fax 07634 5945-499, info@glassdouche.de, www.glassdouche.de, facebook.com/glassdouche

Die Glassdouche GmbH ist ein Joint Venture der Glas Trösch Unternehmensgruppe und dem Unternehmerpaar Irene und Erich Hofer. Eine strategische Partnerschaft, die höchste Kompetenz in der Glasproduktion, herausragendes Know-how im Bereich der Beschlagtechnologie, beste Kenntnisse des Sanitärmarktes sowie sicheres Gespür für Trends und Wünsche in Sachen Wohnen und Wellness zusammenführt. Das Produkt- und Leistungsspektrum von glassdouche umfasst Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Montage technologisch ausgereifter und ästhetisch anspruchsvoller Glasduschen, Laserdesign-Duschen, Leuchtwände sowie Zubehör. glassdouche bekennt sich unmissverständlich zum dreistufigen Vertriebsweg mit seinen Vorteilen für Handel, Handwerk und Endkunden. glassdouche Produkte finden sich daher ausschließlich in den professionellen Ausstellungen des Sanitärgroßhandels und sind exklusiv über das Fachhandwerk zu beziehen.

Sina Hofer
Glassdouche GmbH
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ISH 2019: Farbe ist der Türöffner zum Lifestyle-Badezimmer

Die endgültige Verwandlung des Bads in ein Lifestyle-Zimmer ist in diesem Jahr der stärkste Trend auf der ISH.

Das von der Messe Frankfurt und der VDS veranstaltete Trendforum Pop up my Bathroom zeigt mit der Inszenierung „Colour Selection“, welche Möglichkeiten sich mit aktuellen Farbtrends im Interior Design für den Sanitärbereich eröffnen. Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), erklärt, warum das Thema Farbe für die nächste Evolutionsstufe des Bades so wichtig ist und definiert die Chancen, die sich aus der neuen Offenheit für Farbe und Lifestyle ergeben.

Anlässlich der ISH 2019 erklärt die VDS auf dem Trendforum Pop up my Bathroom die Farbe im Badezimmer zum Leitthema. Warum?

Farbe ist im gesamten Interior-Bereich ein zentrales Thema – das Spektrum der Farbvariationen reicht dabei von Einfarbigkeit hin zu dominanten Mustern. Nur im Bad traute sich niemand so recht an Farbe heran. Wir finden, es ist Zeit, die Mutigen unserer Branche zu unterstützen und Farbe im Bad zum Thema zu machen – und zwar nicht nur bei den Accessoires! Das Bad ist zu einem Zimmer geworden, das wohnlich und persönlich gestaltet werden möchte.

Farbe war aber doch immer Teil der Pop up my Bathroom-Inszenierungen, oder?

Farbe war ein Begleiter, aber kein Thema. Wir sind das Badezimmer in den letzten Jahren hauptsächlich funktional und gesellschaftsorientiert angegangen. Zur ISH 2015 lag der Fokus des Trendforums Pop up my Bathroom auf einem generationsübergreifenden Badezimmer unter dem Motto „Freibad“ – und auf der ISH 2017 stand der Mega-Trend „Individualisierung im Badezimmer“ im Mittelpunkt. In diesem Jahr beschreiben wir den Wandel des Badezimmers zum Lifestyle-Raum nach ästhetischen Kriterien.

Das Badezimmer wird zunehmend wohnlicher eingerichtet. Wieso ist in diesem Zusammenhang die Farbe so wichtig?

Wir haben im aktuellen Bestand immer noch einen sehr hohen Anteil an der Farbe Weiß. Selbst in den letzten Jahren ging es bei der Wahl der Farben eher klassisch zu. Im Zweifel entscheidet sich der Bauherr für eine neutrale Farbgebung, weil die Gefahr besteht, sich an einer Farbe schnell sattzusehen. Hinzu kommt, dass das Badezimmer sicherlich der letzte Raum ist, der häufiger umdekoriert oder renoviert wird. In den 70er Jahren ist die Farbintensität in Badezimmern häufig übertrieben worden. Fast jedes Badezimmer-Interior wurde lediglich auf eine einzige Farbe – beispielsweise Bahamabeige – abgestimmt. Heute lebt die Vielfalt, das Mix and Match. Das Interior Design hat sich verändert und die Ansprüche an eine moderne Badezimmergestaltung sind gestiegen.

Wie möchten Sie die Fixierung auf die Farbe Weiß stoppen bzw. lösen?

Wir wollen gar nichts stoppen. Weiß ist ja ein Farbtrend, genauso wie Schwarz. Die Kunst wird sein, eine Balance zwischen der Aktualität und der Langlebigkeit von Farbmilieus zu finden.

Wir beobachten seit einigen Jahren bei Anbietern von Sanitärprodukten weltweit eine Veränderung der Produktwelt, in der das Mix and Match befördert wird. Bauherren können sich ihr Wunschbad aus einer großen Anzahl von einzelnen Modulen zusammenstellen. Diese Vielfalt zeigt sich außerdem in den verfügbaren Dekoren, Oberflächen und Materialien. Badplaner, Architekten, Interior Designer oder auch Handwerker können aus dieser Vielfalt ein stimmiges Gesamtkonzept für die Kunden erstellen. Mit dieser Zielsetzung kommt automatisch Farbe ins Bad.

Wird Badplanung damit noch komplexer?

Neben der Küche verlangt das Badezimmer wohl die komplexeste Planungs- und Umsetzungsleistung in der Wohnung. Es müssen verschiedene Handwerker koordiniert und wasserführende Produkte fest eingebaut werden. Gleichwohl ist der Wunsch nach einem schicken Badezimmer beim Nutzer sehr hoch. Der Badplaner muss sich also zunehmend mit dem Lifestyle-Aspekt beschäftigen, also auch mit Farben, Materialien, Design und natürlich auch mit Lichtplanung.

Welche Rolle spielt die Lichtplanung im Bad?

Das Licht spielt im Alltag eine große Rolle – vor allem für das Wohlbefinden. Für die unterschiedlichen Nutzungsphasen – am Morgen soll es schnell gehen, der Abend gestaltet sich vielleicht zeitintensiver im Bad und in der Nacht sucht man lediglich die Toilette auf – wird jeweils eine andere Beleuchtungssituation benötigt. Und es ist unglaublich, welche Auswirkungen Licht auf die Farbwirkung und die Gestaltung eines Badezimmers hat! Somit gilt für eine intelligente Lichtplanung und damit für eine Lifestyle-orientierte Bad-Planung einiges zu berücksichtigen: Der Einsatz von emotionalem oder funktionalem Licht, die Bereitstellung von hellen Flächen für ergonomisch kritische Stellen oder die Einbeziehung von Tageslicht.

Wird damit das neue Badezimmer nicht teurer?

In der Tat steigen mit dem Lifestyle-orientierten Badezimmer die Anzahl der benötigten Dienst- und Handwerksleistungen. Zwar vereinfachen Sanitärhersteller mithilfe von Anwendungsbeispielen und Online-Konfiguratoren die Auswahl, doch bei der Vielzahl an Produktvarianten ist auch ein gestalterisches Händchen gefragt. Eine im Baumarkt individuell angemischte Farbe garantiert noch kein stimmiges Gesamtkonzept, wie es ein Interior Designer entwickelt. Wer hier sichergehen will, kann sich auf die kreative Beratungsleistung des Badplaners verlassen – und die ist zeitintensiv. Dafür schützt sie aber nicht nur vor Fehlplanungen, sondern sichert auch eine sorgenfreie Nutzung. Der Badplaner erstellt gemäß nach den Bedürfnissen des Auftraggebers und den räumlichen Bedingungen das perfekte Badezimmer. Die Sanitärindustrie bietet hier mit ihren Farbpaletten und dem Angebot verschiedener Farbmilieus bewusst Hilfestellung an.

Die Produktvielfalt und die Verfügbarkeit neuer Technologien ist immens groß. Der Bauherr hat die Qual der Wahl. Ist der Badplaner eine Art Personal Trainer für das individuelle Badezimmer?

Ja, denn wenn auch nicht jeder gleich einen Personal Trainer braucht, ist das Zusammenklicken von tollen Produkten im Online-Shop noch lange keine Garantie für ein Lifestyle-orientiertes Badezimmer.

Dann verändern sich auch die Anforderungen an Handwerk, Handel und Planer?

Wir stehen sicherlich vor enormen Veränderungen, sei es durch zunehmend komplexere Produkte und Systeme vor und hinter der Wand, die Digitalisierung oder durch den kreativen Aspekt beim Badbau. Ein Handwerker, der sowohl eine Lifestyle-orientierte Badplanung als auch ihre Umsetzung anbietet, ist in meinen Augen ein Held. Er muss sich stetig weiterbilden, um auf dem aktuellen Wissenstand zu bleiben. Die ISH − und damit Pop up my Bathroom − bietet komprimiert die Möglichkeit, sich über zukunftweisende, individuelle Badgestaltung und aktuelle Trends zu informieren und sich dieses Wissen zunutze zu machen.

Die Branche leidet unter Fachkräftemangel. Wer soll denn zukünftig die vielen prognostizierten Lifestyle-orientierten Bäder planen?

Das Potenzial ist enorm, der Anteil der renovierungsbedürftigen Bäder ist groß. Die Entwicklung des Badezimmers zum Lifestyle-Zimmer wird sich auf alle beteiligten Berufe auswirken. Mit der Bad-Akademie haben wir ein Instrument geschaffen, um die Weiterbildung in diesem Bereich zu unterstützen. Langfristig werden neue Berufsbilder entstehen und vielleicht sogar neue, attraktive Studiengänge. Vor allem Berufseinsteigern muss der Zugang erleichtert werden. Kreative Berufe sind gefragt, und genau die sind bei der Badplanung angesagt.

Wie sehen die zukünftigen Farbtrends im Badezimmer aus?

Wir haben zwölf aktuelle Farbtrends identifiziert, die wir in unserer Pop up my Bathroom-Trendausstellung thematisieren und beschreiben. Die wichtigste Erkenntnis: Wenn Farbe als Gestaltungselement in einem Lifestyle-Badezimmer eine wichtige Rolle spielt, muss ein Grundton oder eine Farbkombination die Führung übernehmen. Es entsteht eine Farbcollage – und alle anderen Materialien und Oberflächen müssen auf dieses Grundthema einzahlen und miteinander harmonieren.

Gibt es eine „Farbe des Jahres“ für das Bad?

So eine Ankündigung liegt gar nicht in unserer Absicht. Wir zeigen bei Pop up my Bathroom die wichtigsten und aktuellsten Möglichkeiten in Sachen Badplanung auf und verstehen uns als Ideenlieferant. Die Botschaft, die wir transportieren möchten, lautet: Farbe im Bad ist kein Tabu mehr, sondern der Türöffner zum Lifestyle-Bad.

Die ISH findet vom 11. bis 15. März 2019 statt.

Noch mehr Material- und Größenvielfalt bei BLANCO ETAGON

Geniales Konzept, maximale Flexibilität

(bpr) Ein Becken, zwei Schienen, drei Funktionsebenen – mit diesem cleveren Konzept sorgt Blanco Etagon seit der Markteinführung für Furore und erobert den Logenplatz in neuen Küchen. Keine andere Becken-Linie bietet mehr Komfort, Funktionalität und Vielfalt. Wesentlicher Bestandteil ist das perfekt abgestimmte Zubehör, allen voran zwei speziell für Etagon konzipierte Edelstahl-Schienen, die innerhalb des Beckens dank dort integrierter Stufe eine dritte Aktionsebene schaffen – und sich auch abseits des Nassbereichs universell nutzen lassen. Die erfolgreiche Becken-Linie wächst: Acht neue Modelle ergänzen das Programm und bieten weitere Größen, Einbaulösungen und jetzt auch attraktive Modelle in Keramik.

Mit der Programmerweiterung stehen nun zusätzlich fünf Modelle für den 80 cm breiten Unterschrank zur Verfügung. Die Vorteile der XL-Becken liegen auf der Hand: Große Grillroste oder Backformen lassen sich ausgesprochen komfortabel reinigen, und für parallele Abläufe wie das Zubereiten und Anrichten von Speisen bleibt immer viel Bewegungsfreiheit – was unverzichtbar ist im Küchenalltag. Allein drei der extra großen Becken sind in Edelstahl Seidenglanz erhältlich: für den Unterbau, den flächenbündigen Einbau und in einer Ausführung mit integrierter Armaturenbank. Letztere lassen sich sowohl flächenbündig als auch von oben aufliegend einbauen.

Auch in Silgranit PuraDur bietet die Linie jetzt noch mehr Auswahl: zwei Einbau-Becken mit Armaturenbank, konzipiert für den 60er bzw. 80er Unterschrank. Das XL-Becken steht übrigens darüber hinaus in einer Version für den Unterbau zur Verfügung und rundet mit komfortablen 700 mm Breite das Silgranit-Sortiment ab. Alle Ausführungen sind in den Silgranit-Farben der CombiColours-Palette für eine harmonische Abstimmung auf Küchenmöbel und Wohn-Ambiente erhältlich.

Ob Wohnküche in puristischem Styling oder modernem Landhausstil – Becken liegen im Trend. Jetzt stehen für eine individuelle Planung zwei Ausführungen erstmals in Keramik PuraPlus zur Verfügung: Blanco Etagon 6 für den Einbau von oben sowie das Unterbau-Modell Etagon 500-U überzeugen mit den einzigartigen Vorteilen des innovativen Etagenbecken-Konzepts.

Etagon zeichnet sich durch eine ausgewogene, zeitgemäße Formensprache aus. Als Einzelbecken konzipiert, fügt es sich unaufdringlich in die Küche ein und ist geradezu prädestiniert für offen gestaltete Planungen. Durchdachte Details wie die kleinen Eckradien und das moderne Ablaufsystem InFino unterstreichen das elegante Design.

Zahlreiche Blanco-Armaturen lassen sich mit den Etagon-Becken kombinieren. Neben metallischen Oberflächen ermöglichen viele Modelle in Silgranit- und Keramikfarben eine perfekte Abstimmung auf die Spüle und ihr Umfeld.

Blanco1

BLANCO GmbH + Co. KG Flehinger Straße 59
75038 OberderdingenTelefon:0 70 45 / 44 – 81 404Telefax:0 70 45 / 44 – 81 195E-Mail:antje.hilbert@blanco.deInternet:http://www.blanco-germany.com/deAnsprechpartner:Antje Hilbert

Zeit für die wichtigen Dinge

Bei Blanke zu Hause auf der BAU – Halle A4, Stand 409

Besondere Begegnungen, interessante Gespräche und überraschende Produkte erwarten die Besucher des Blanke Messestandes auf der BAU 2019 in Halle A4, Stand 409. Unter dem Motto „Bei Blanke zu Hause“ soll es um Zeit für die wichtigen Dingen gehen. Deshalb haben die Spezialisten für den Mehrwert im Fliesenlegerhandwerk einen Loungebereich eingeplant, der Raum für gute Gespräche rund um Projekte, Produkte und Persönliches bietet.

In Sachen Neuheiten konzentriert man sich bei Blanke neben der Ergänzung bestehender Systeme wie den BLANKE AQUA PROFILEN in matt weiß auf Fußbodenheiz- und kühlsysteme mit SmartHome-Technik. Denn in den kommenden Jahren müssen mehr als 20 Mio. Heizungen im Bestand erneuert werden. Da ist die Fußbodenheizung schon allein aus energetischen Gründen eine mehr als interessante Alternative zu herkömmlichen Heizkörpern.

Mit BLANKE PERMATOP SF hat der Iserlohner Fliesenzubehörspezialist ein einzigartiges System für Fliesen- und Natursteinbeläge zum Heizen und Kühlen von Räumen entwickelt. Es überzeugt durch eine selbstnivellierende Energieverteilschicht mit integriertem, wasserführenden Heiz- und Kühlleiter. Zudem vereinfacht das hochwertige PE-Heizrohr mit Klett-Technologie die Verlegung auf der selbstklebenden Fasergewebematte. Ergänzt wird das System durch die jahrzehntelang bewährte Entkopplungs- und Lastverteilmatte BLANKE PERMAT. Steuerbar ist das neue, schnelle und energiesparende Fußbodenheiz- und -kühlsystem von Blanke mit SmartHome-Technik.

Weitere Neuheiten im Bereich der Fußbodenheiz- und kühlsysteme erwarten Interessierte auf dem Blanke-Messestand auf der BAU 2019 in München. Und natürlich das freundliche Vertriebsteam, das dafür sorgt, dass sich jeder bei Blanke wie Zuhause fühlt.  www.blanke.com

Gelungene Verschmelzung von bestehendem und neuem Wellnessbereich in Schweizer 4-Sterne Superior Hotel

Jaeggi Architekten: Bestehende Raumqualitäten verstärken und verfeinern

Das Hotel Eden Spiez, ein traditionsreiches Haus, das bereits seit 1903 besteht, wurde 2006 nach Totalumbau neu eröffnet, 2010 durch ein Tagungszentrum mit Parkgarage ergänzt und Ende 2017 in ein Wellness & Genuss Hotel umgewandelt. Hierfür entwickelten Jaeggi Architekten ein ganzheitliches Interior-Design-Konzept für eine Verschmelzung des vorhandenen Wellnessbereichs (inklusive Panorama-Hallenbad) mit den neuen Einrichtungen. Die Pläne des Büros J. Höhn + Partner aus Thun sahen dafür einen zweigeschossigen Anbau angrenzend an das bestehende Hallenbad vor.

Für die Innengestaltung zeichnen Jaeggi Architekten verantwortlich, ein Büro aus dem schweizerischen Sempach, das von den Brüdern Beat und Rolf Jaeggi geleitet wird. Ihre Konzepte sind klar lesbar und verfügen hinsichtlich Nutzung, Struktur sowie innerem und äußerem Erscheinungsbild über eine hohe Kohärenz. Die Neugestaltung des 650 Quadratmeter großen Wellnessbereichs im Hotel Eden Spiez ist deshalb für Jaeggi auch ein gelungenes Beispiel für ihr Verständnis von Bauen im Bestand: „Unser Ziel ist es, bestehende Qualitäten des Ortes zu stärken und die Situation mit unseren baulichen Eingriffen fortzuführen und zu verfeinern.“

Im barrierefreien Eden Spa befinden sich nun der Empfangsbereich mit Lobby, ein Private Spa für zwei Personen, eine finnische Sauna mit Himalaja-Salz sowie eine Biosauna. Ein Dampfbad plus Erlebnisdusche sowie zwei Behandlungsräume und ein Ruheraum runden das Angebot ab. Mit dem gläsernen Lift oder der Treppe wird der tiefer gelegene Bereich erreicht. Hier besteht direkter Zugang zum Panorama-Hallenbad, zu einem weiteren Ruheraum, zur Salzgrotte sowie zum Soleaußenbad.

Selbstverständlichkeit im Übergang

Die Kernaufgabe im Hotel Eden Spiez bestand darin, die nun insgesamt drei Bereiche der Wellnessanlage gestalterisch miteinander zu verbinden, gleichzeitig aber auch ein Gleichgewicht zwischen Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit auf der einen Seite sowie Behaglichkeit und Wohnlichkeit auf der anderen Seite zu finden. Die Architekten haben verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, sich dann aber dazu entschlossen den bestehenden klassizistischen Stil aufzugreifen und in einer zeitgenössischen Formensprache weiterzuführen. Schlichte Materialität, feine Interventionen sowie eine Kongruenz in Haptik und Farbigkeit der jeweiligen Oberflächen ermöglichten die geforderte Selbstverständlichkeit im Übergang.

Gestaltungsvielfalt mit keramischen Fliesen

Jaeggi Architekten entschieden sich, alle Bodenflächen im neu gestalteten Wellnessbereich mit keramischen Fliesen im großzügigen Format 75 x 75 Zentimeter zu belegen. An den Wänden wechseln sich Holzverkleidungen mit Fliesen im repräsentativen Großformat 60 x 120 Zentimeter ab. Sämtliche Fliesen stammen aus der Serie Valley von Agrob Buchtal, die durch natürliche Rohstoffe wie farbige Tonminerale und Erden, feinkörnige Strukturverläufe sowie den vielschichtigen Farbton „Sandbeige“ eine perfekte Verbindung zu den bestehenden Fliesen und Materialien herstellen.

Einheitlich gestaltete Bodenflächen prägen im gesamten Wellnessbereich das Bild. Sie sorgen für die nötige Ruhe und Großzügigkeit, wirken aber dennoch klar und reduziert. Auf diese Weise entsteht ein reizvoller Dialog mit der fulminanten Kulisse aus Spiezer Bucht, Thunersee und Bergkulisse des Berner Oberlandes, der sich auch auf der Terrasse wiederfindet. Hier setzten die Architekten ebenfalls die Serie Valley ein und zwar in einer Dicke von zwei Zentimetern, die durchgängige Optik und entsprechende Solidität gewährleistet.

Das Solebad mit Jungbrunnenwasser verbindet Innen und Außen und überrascht mit einer besonderen Farbgestaltung: Im Poolbereich ist meist Blau die Farbe der Wahl, hier hingegen wurde ein warmer Farbton aus dem Chroma Pool-Programm von Agrob Buchtal gewählt. „Ich muss ganz offen zugeben, dass ich mich auch für einen Blauton entschieden hätte, wenn nicht der entscheidende Impuls durch Agrob Buchtal gekommen wäre. Die jahrzehntelange Erfahrung dieser Marke sowie die enorme Farb- und Formatvielfalt eröffnete uns eine kreative Gestaltungsfreiheit“, erläutert Jaeggi. Und so fiel nach ausführlichen Bemusterungen die Wahl auf die Farbe Sandgrau Hell. „Wir waren wirklich überrascht, welche karibisch warme und heitere Wasseranmutung dadurch entsteht und welches Strand- beziehungsweise Urlaubsfeeling dadurch transportiert werden kann“, blickt Jaeggi zufrieden auf seine Entscheidung zurück.

Aspekt Funktionalität

Im modern gestalteten Spa des Hotel Eden Spiez steht neben stilvollem Ambiente natürlich auch komfortable Funktionalität im Vordergrund. So sind nicht nur wegen der gestalterischen Durchgängigkeit, sondern auch aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit und -sicherheit sämtliche Böden mit Fliesen der Serie Valley belegt. „Die Gäste vor Unfällen durch Ausrutschen zu schützen hat in unserer Arbeit selbstverständlich höchste Priorität“, betont Jaeggi. „Umso wichtiger war es für uns, dass wir das großzügige Bodenformat 75 x 75 Zentimeter im Rahmen einer projektspezifischen Sonderfertigung in der geforderten Trittsicherheitsklasse R11/B beziehen konnten.“

Darüber hinaus wurden im gesamten Sockelbereich, also auch unterhalb der Holzvertäfelung, zur einfacheren und besseren Reinigung Fliesen verlegt. „Wir haben die Fliesen im Vorfeld umfangreichen Tests mit unterschiedlichen Stoffen unterzogen und mehrfach mit hoteleigenen Reinigungsmitteln gesäubert“, ergänzt Jaeggi. Dass diese Tests bestanden wurden, ist auch auf die bereits im Werk aufgebrachte „Protecta“-Vergütung zurückzuführen: Die hier verwendeten unglasierten Bodenfliesen sind zwar bereits von Natur aus strapazierfähig und unempfindlich. Ihre Vorzüge werden jedoch durch die spezielle Vergütung nochmals verbessert, denn sie geht beim Brennen eine innige Verbindung mit dem Fliesenkörper ein und verschließt die bei unglasierter Keramik vorhandenen „Mikro-Poren“. Dem Eindringen von Flecken bildenden Substanzen wird dadurch wirkungsvoll vorgebeugt – eine mühsame nachträgliche Imprägnierung ist deshalb nicht mehr erforderlich.

www.agrob-buchtal.de

Gewusst wie: Finanzielle Förderung für barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche im Berliner Plattenbau

Bis zu 4.000 EUR Pflegekassenzuschuss für Badumbau mit „Sanftläufer“ von GANG-WAY

Millionen Menschen, gerade ältere Generationen, wohnen in unsanierten Mehrfamilienhäusern aus den 1960-er und 1970-er Jahren. Gerade in Großstädten wie Berlin mit seinen zahlreichen Plattenbauten leben immer mehr betagte und teilweise pflegebedürftige Menschen. Im Zuge des demografischen Wandels gibt es einen enormen Bedarf nach barrierefreien Wohnungen, die den Mietern bzw. Eigentümern bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das Bad spielt dabei eine zentrale Rolle – allem voran der Einbau von möglichst bodengleichen Duschen, um die Unfallgefahr zu minimieren. Auf Basis des Pflegestärkungsgesetzes II werden barrierefreie Wohnräume, wie Bäder mit bodengleichen Duschen, mit maximal 4.000,- Euro gefördert. Ein Fallbeispiel aus der Hauptstadt zeigt, wie ein älteres Ehepaar – wenn auch mit Umwegen – zur Förderung und einem neuen, barrierefreien Bad kam. Die technische Lösung ist das sogenannte „Sanftläufer“-System der Magdeburger GANG-WAY GmbH: eine bodengleiche Dusche, die sich dank Ablaufpumpen-System auch in sämtliche Bestandsbauten integrieren lässt.

Das Ehepaar Schröder (Alter 79 und 73) hatte sich umfassend über die Bad-Sanierung informiert und holte bei einer lokalen Sanitär-Installationsfirma ein Angebot zur barrierefreien Umgestaltung ihres Bades ein. Im guten Glauben, dass die finanzielle Zuwendung für die Sanierung erfolgen würde, reichte das Paar den Förderantrag mit dem Angebot an die zuständige Pflegekasse ein. Aufgrund formaler Fehler wurde die Bewilligung allerdings nicht erteilt. Verärgert über die offensichtlich mangelnde Erfahrung des ersten SHK-Betriebs bei der Abwicklung geförderter Sanierungsprojekte kamen die Bauherren schließlich zur Firma Roesch HSS GmbH aus Berlin, die ihnen vom Pflegestützpunkt empfohlen worden war. Sie hatten Glück im Unglück: denn wie sich herausstellte, war im ersten Angebot die Installation einer Dusche mit einem 15 Zentimeter hohen Einstieg vorgesehen – hier kann man kaum von barrierefreier Nasszelle sprechen. Der Ansprechpartner des SHK-Betriebes Roesch HSS GmbH leistete im ersten Schritt zunächst wichtige Aufklärungsarbeit: Denn als barrierefrei im wörtlichen Sinn gelten nur bodengleiche Duschen, also mit Null Millimeter Aufbauhöhe. Diese sind allerdings im Bestand oftmals nicht realisierbar –meist aufgrund von technischen Schwierigkeiten mit dem Wasserablauf.

Die technische Lösung bieten Unternehmen wie die GANG-WAY GmbH mit ihrem Sanftläufer

-System: eine bodengleiche Dusche kombiniert mit einer leistungsfähigen Ablaufpumpe, die prinzipiell in allen Wohngebäuden installiert werden kann. Die Pumpe der Marke Sanftläufer Duschsysteme entfernt das Duschwasser rasch und zuverlässig – ganz gleich, auf welchem Höhenniveau sich der Wasserabfluss befindet. „Somit ist die Installation in Gebäuden, in denen der Wasserabfluss höher liegt als der Duschablauf, ebenfalls problemlos möglich. Damit gehören baulich-technische Kompromisse beim Einbau bodengleicher Duschen im Altbau der Vergangenheit an“, so Christian Jacobs Geschäftsführer der GANG-WAY GmbH. „Die Installation ist dabei ohne Deckendurchbruch möglich, und das System arbeitet vollkommen wartungs- und reinigungsfrei.“ Das wird sogar mit einer Garantie von 5 Jahren auf das komplette System bestätigt.

Auch im Falle der zu sanierenden Dusche im Berliner Plattenbau erwies sich die Lösung von GANG-WAY als technisch realisierbar, weshalb der SHK-Betrieb Roesch ein Angebot mit diesem System erstellte und dem Ehepaar zukommen ließ. Dieses Mal waren die Antragsteller erfolgreich. Sie erhielten für ihr Bauprojekt den maximalen Zuschuss von 4.000 Euro von der Pflegekasse.

„Bei der Antragstellung ist zu beachten, dass sich die Umsetzung der Maßnahmen an der DIN 18040 Teil 2 zu orientieren hat, um die finanzielle Förderung sicherzustellen“, betont Christian Jacobs, der mit seiner Firma GANG-WAY GmbH Wohnbauträger seit vielen Jahren zum Thema berät. Dabei spielt der Einbau des Duschbereichs eine zentrale Rolle, so der Bad-Fachmann. „Hier ist die Umsetzung im Bestand bautechnisch oft komplex und meist nur mit wartungsfreien Pumpen möglich, die das Abwasser rasch und sicher abführen“, gibt Jacobs zu bedenken.

Bereits seit 2015 können Bauherren für den barrierefreien Umbau ihrer Wohnung maximal 4.000 Euro Zuschuss beantragen. Mit dem seit Januar 2017 eingeführten Pflegegrad 1 (von insgesamt 5) wurde der Kreis der antragsfähigen Patienten zudem erheblich erweitert. „Somit eignet sich das System auch für Menschen mit geringen körperlichen Einschränkungen und ohne Pflegebedarf, die den rechtzeitigen Umbau aus Altersgründen anstreben“, so Jacobs. „Der staatliche Zuschuss deckt dabei einen Großteil der Kosten für den Einbau eines schwellenlosen Duschbereichs, wie wir ihn anbieten.“

Infokasten: Das Funktionsprinzip des Sanftläufers

Das Prinzip der bodengleichen Dusche mit Ablaufpumpe ist einfach: Filterlose Sensoren erfassen den Volumenstrom, sobald der Wasserhahn aufgedreht wird. Etwas zeitverzögert startet die Membranpumpe automatisch, saugt das Wasser ab und befördert es in den (meist) höher gelegenen Ablauf. Nach Abdrehen des Wasserhahns pumpt der Sanftläufer den Ablauf leer und schaltet automatisch ab. Nach rund 15 Minuten wird das Restwasser abgesaugt.

Weitere Informationen:
Gang-Way GmbH
Christian Jacobs, Geschäftsführer
Bauernwand 21  –  39171 Sülzetal (bei Magdeburg)
Telefon: +49(0)39205.20258
Telefax: +49(0)39205.9173
c.jacobs@gang-way.com
www.gang-way.com
www.sanftlaeufer.de